Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst

Die letzte Zeit ist ein besonderes Stück Leben. Da tun kundige Begleiter gut!

Im Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst der Malteser steht der unheilbar erkrankte Mensch im Mittelpunkt - insbesondere sein Wunsch nach umfassender Schmerzlinderung (Palliative Care). Die rund 2.000 gut vorbereiteten Helferinnen und Helfer begleiten in 80 ambulanten Diensten und sieben Kinderhospizdiensten kranke Menschen und deren Angehörige.

Diese Begleitung steht allen als kostenloses Angebot offen, unabhängig von Weltanschauung, Alter oder Lebensweise.

Der Ambulante Hospizdienst der Malteser bietet:

  • regelmäßige Besuche, die nach dem Wunsch des Betroffenen gestaltet werden
  • Unterstützung und Entlastung der Angehörigen
  • Beratung und Information zu speziellen Fragen, wie z. B. Patientenverfügung, Schmerztherapie
  • Vermittlung von weiterführender Hilfe wie medizinischen oder seelsorgerischen Leistungen
  • Ermutigung und Hilfe bei der Belebung von sozialen und kulturellen Kontakten 
Hospizarbeit: Du zählst, weil Du bist, wer Du bist

Hospizarbeit: Du zählst, weil Du bist, wer Du bist

Der Begriff „Hospiz“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gast, Herberge, Gastfreundschaft. Die moderne Hospizidee meint jedoch keinen Ort, sondern eine Haltung und ein Tun: Sterben, Tod und Trauer werden als Teil des Lebens verstanden. Hospizarbeit möchte die Lebenssituation von schwerkranken und sterbenden Menschen verbessern.
 
Weitestgehende Schmerzfreiheit, Entlastung der Angehörigen und menschliche Zuwendung bilden die Grundlage der Hospizidee. Die Wünsche und Bedürfnisse des Sterbenden, seiner Angehörigen und Freunde stehen im Mittelpunkt.
 
Ziel der modernen Hospizidee ist es, jedem Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Diese lebensbejahende Grundidee schließt aktive Sterbehilfe aus.

Du zählst,
weil Du bist, wer Du bist.
Und Du zählst
bis zum letzten Moment Deines Lebens.
Cicely Sounders, Begründerin der modernen Hospizbewegung 

Hintergrund der Hospizarbeit

Hintergrund der Hospizarbeit

Hospizarbeit bei den Maltesern rührt aus der 900jährigen Ordensgeschichte. Schon 1113 widmete sich der „Souveräne Ritterorden vom Hospital des Hl. Johannes zu Jerusalem“ den Tugenden der Gastfreundschaft und Krankenpflege. Pilgerreisende, Kranke und Hilfsbedürftige fanden Aufnahme und wurden mit Würde gepflegt.

Der Malteser Hilfsdienst ist einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Er wurde 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet und von Anfang an steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt.

Die Malteser setzen sich dafür ein, das Tabuthema „Sterben und Tod“ zurück in die Mitte der Gesellschaft zu holen und fordern den Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung.

Der Begriff „Hospiz“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet Gast, Herberge, Gastfreund-schaft. Die moderne Hospizidee meint keinen Ort, sondern eine Haltung und ein Tun, Hospizarbeit möchte die Lebenssituation von schwerkranken und sterbenden Menschen verbessern, ganzheitliche Zuwendung im vertrauten Raum schaffen.

Weitestgehende Schmerzfreiheit, Entlastung der Zugehörigen und menschliche Zuwendung bilden die Grundlage der Hospizidee. Die Bedürfnisse und auch die Wünsche des sterbenden Menschen und seiner Angehörigen und Freunde stehen im Mittelpunkt.

Qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter schenken schwerkranken Menschen und Sterbenden Zeit und begleiten sie am Ende ihres Lebens. Sie bieten Beratung und Unterstützung, auch den Angehörigen und Freunden in der schweren Zeit des Abschiednehmens. Unabhängig von Religion, Weltanschauung, Nationalität oder finanzieller Situation bieten wir Malteser unsere Leistungen kostenfrei an. Fragen nach dem woher und wohin, nach der Wahrheit und der Sinnhaftigkeit des Lebens führen den Ehrenamtlichen wie den schwerkranken und sterbenden Menschen zusammen. Diese Begegnung hat immer eine besondere Qualität und wird gut vorbereitet.

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

„Es ist doch viel zu früh“, sagt die Großmutter, als sie die Nachricht von einer unheilbaren Krankheit ihres Enkels bekommen hat. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Malteser nehmen sich Zeit für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die eine lebensverkürzende Krankheit haben. Sie unterstützen überall, wo Hilfe nötig ist, und sind Gesprächspartner für die erkrankten Kinder und Jugendlichen, deren Eltern, Geschwister und Freunde.

Das Angebot des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes wird überwiegend ehrenamtlich erbracht und ist kostenfrei. Weitere Informationen hier.

Trauerarbeit

Trauerarbeit

Zur Hospizarbeit und Palliativmedizin gehört wesentlich die Trauerbegleitung. Sie stellt ein unterstützendes Angebot für die Angehörigen dar, um nach dem Verlust eines Menschen zu einer Neuorientierung im Leben des Alltags zu kommen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Trauerbegleitung.

Letzte Hilfe Kurse

Letzte Hilfe Kurse

Am Ende wissen, wie es geht
Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen.
Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurzkurs zur „Letzten Hilfe“ an. In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Kleines 1×1 der Sterbebegleitung
Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Kursinhalte
Die vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module:
1. Sterben ist ein Teil des Lebens
2. Vorsorgen und Entscheiden
3. Leiden lindern
4. Abschied nehmen

Letzte Hilfe Kids/Teens Kurse

Letzte Hilfe Kids/Teens Kurse

Letzte Hilfe für 8 – 16 jährige Kinder und Jugendliche
Der Kurs richtet sich an Kinder und Jugendliche,die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen und

  • ist ein wunderbares Bildungskonzept für jegliche Bildungseinrichtungen
  • schafft Grundlagen und hilft mit, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu verbessern
  • ist das Basiswissen für eine sorgende Gesellschaft
  • wendet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Schulen

Warum für Kinder?

  • Kinder sind auch betroffen
  • kindgerechte Aufbereitung
  • Berücksichtigung kindlicher Bedürfnisse bei der Informationsvermittlung
  • kein Thema, über das Erwachsene gerne mit Kindern sprechen
  • unbefangener Umgang mit kindlicher Neugier

Kursinhalte des Letzte Hilfe Kurs
Das kleine 1×1 der Sterbebegleitung. Im Kurs sprechen wir nicht nur über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kurz erläutert. Ebenfalls erarbeiten wir viele Grundsätze interaktiv und spielerisch (auf die Kinder zugeschnitten). Wir thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sein können und wie wir bei der Linderung helfen können. Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen. Letzte Hilfe Kurse für Kinder und Jugendliche vermitteln Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe für die Begleitung schwerstkranker Menschen. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie, im Freundeskreis und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden und deren Angehörigen zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Kursaufbau
Der Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten (Modulen) zu jeweils 45 Minuten. Die Moderation erfolgt durch erfahrene und zertifizierte KursleiterInnen. Der Kurs kann in der Schule, im Konfirmandenunterricht oder zu anderen Anlässen gegeben werden.

  • Modul 1: Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Modul 2: Vorsorgen und Entscheiden
  • Modul 3: Leiden lindern
  • Modul 4: Abschied nehmen

Ihre Ansprechpartnerinnen vor Ort

Haldensleben

Gabriele Tanious

Gabriele Tanious
Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Haldensleben
Tel. 03904 7258263
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Magdeburg

Antje Schmidt

Antje Schmidt
Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Magdeburg
Tel. 0391 60783910
Mobil 49 (0) 160 989 66 858
Fax 0391 60783911
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Magdeburg

Juana Voigt

Juana Voigt
Koordinatorin Ambulantes Hospiz- und Palliativberatungszentrum
Tel. 0391 60783910
Fax 0391 60783911
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Zerbst

Gundula Heyn

Gundula Heyn
Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Zerbst
Tel. 03923 6129151
Fax 03923 6129155
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