Mit der Fahrrad-Rikscha auf Innenstadt-Tour

Pater Michael (von links), Martin Schelenz, Referent Pastoral, Robert Feller, Ehrenamtskoordinator, sowie Katrin Leuschner, Referentin Soziales Ehrenamt, nach der Segnung der Rikscha.

Mit einer Fahrrad-Rikscha Magdeburgs schönste Ecken erkunden: Der Malteser Hilfsdienst ist in ein ganz besonderes neues Projekt gestartet. Seit kurzem rundet eine E-Rikscha den vorhandenen Fuhrpark ab. Das Gefährt verfügt über die neueste Technik – drei Scheibenbremsen und eine klappbare Fußrampe für den Zustieg sorgen für Sicherheit. Ein Akku mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern erleichtert dem Fahrer vor allem den Start. Einmal in Fahrt, wird die Rikscha richtig flott. Bei Tempo 25 wird deshalb automatisch abgeriegelt. Hinten sitzt der Fahrer, vorn haben zwei Passagiere Platz. Eine klappbare Haube sowie ein Wetterschutz für die Beine sorgen für eine angenehme Tour.

Der Mann am Lenker: Robert Feller. Der Student für Gesundheitsförderung und Management sah die Ausschreibung der Malteser und fand sofort Gefallen an der nebenberuflichen Aufgabe: „Ich interessiere mich sehr für Mobilitätsförderung. Es ist eine spannende Aufgabe, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen mobil zu machen und sie damit wieder ins urbane Leben zu integrieren.“ Feller fährt derzeit mit seinem eigenen Rad potenzielle Rikscha-Routen in Magdeburg ab, musste dabei feststellen, dass das Radwegenetz noch viele Defizite hat. Ein großes Angebot für Rikscha-Touren wird es dennoch auf jeden Fall geben. Als Ehrenamtskoordinator bei den Maltesern wird es eine weitere Aufgabe für Robert Feller sein, neue Ehrenamtliche an das Thema Mobilität heranzuführen: „Wir wollen potenziellen Rikscha-Fahrern ein niedrigschwelliges Angebot machen, es macht wirklich Spaß.“ Katrin Leuschner, Referentin Soziales Ehrenamt bei den Maltesern in Magdeburg, ist eine der Initiatorinnen des Projekts: „Wir können die Rikscha auf vielfältige Weise einsetzen, beispielsweise auch, um schwer kranken Menschen einen Wunsch mit einer Tour zu ermöglichen.“ Vor kurzem fand die Segnung des Gefährts statt, das jetzt allzeit sicher unterwegs sein soll.

Wer sich für das Rikscha-Projekt interessiert, etwa um sich als Fahrer ehrenamtlich zu engagieren, kann sich an Frau Leuschner per Mail oder telefonisch an das Referat Soziales Ehrenamt, 0391 / 50 67 69 10, wenden.