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Malteser Magdeburg

Erfolgreicher zweiter Behindertenpolitischer Stammtisch der EUTB in Stendal

24.09.2019
Auf dem Podium nahmen Dr. Wiebke Bretschneider (Koordinatorin des Projekts „Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt“ an der Hochschule Magdeburg/Stendal), Marcus Graubner (stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirats im Landkreis Stendal und Bundesvorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland), Silke Kahrstedt (Leiterin der Europaschule, Grundschule „Am Stadtsee“, Hansestadt Stendal), Torsten Mehlkopf (Amtsleiter Jugend, Sport und Soziales bei der Stadtverwaltung der Hansestadt Stendal), Dr. Carsten Rensinghoff (Moderator, EUTB Malteser Hilfsdienst e.V. im Landkreis Stendal), Professor Dr. Matthias Morfeld (Leiter des Projekts „Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt“ an der Hochschule Magdeburg/Stendal), Detlef Radke MdL (CDU, Wahlkreis Genthin), Tom Selisko (EUTB beim Malteser Hilfsdienst e.V.in Magdeburg und Experte für schulische und gesellschaftliche Inklusion)(v.l.n.r.) Platz.

Auch der zweite Behindertenpolitische Stammtisch stieß am 23. September 2019 wieder auf reges Interesse. Etwa 30 Interessierte, unter anderem aus Leipzig, Halle, Magdeburg und Stendal, kamen in die Kleine Markthalle der Hansestadt. Nach einem Impulsvortrag von Dr. Carsten Rensinghoff (Malteser Hilfsdienst), der sich mit aktuellen Fragen zur Inklusion befasste, entstand eine rege Diskussion unter den Teilnehmenden.

Es wurden unterschiedliche Felder mit Blick auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung beleuchtet, wie Sport, Bildung, die – noch defizitäre – Lehrerausbildung zu Inklusionslehrern und das Persönliche Budget. Beim Persönlichen Budget handelt es sich um ein zukunftsweisendes Instrument zur Teilhabe und Inklusion: Menschen mit Behinderung können sich für ihren Unterstützungsbedarf den benötigten Geldbetrag vom Leistungsträger auszahlen lassen. So können sie selbstbestimmt ihre notwendige Unterstützung organisieren. 2008 wurde dieses Persönliche Budget bundesweit eingeführt. Nachdem es anfänglich nur unzureichend beantragt wurde, nehmen die Antragszahlen gegenwärtig zu. „Diese Änderung führt aktuell dazu, dass die Sozialagentur Sachsen-Anhalt Arbeitshinweise an die Leistungsträger verschickt, welche die Bescheidung an die Antragsteller in besonderer Weise – und nicht immer zum Vorteil des Antragstellenden – regelt,“ berichtet Dr. Rensinghoff. Maik-Michael Strube, Direktor der Sozialagentur Sachsen-Anhalt, sagte diesbezüglich mehr Transparenz zu.

Bei inhaltlichen Fragen:
Dr. Carsten Rensinghoff
Berater EUTB – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in Stendal
Malteser Hilfsdienst e. V.
Telefon +49 (0) 3931  4933113 
Carsten.Rensinghoff(at)malteser(dot)org

 

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